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Dänemark - Land der 100 Inseln

Dänemarks Landschaft ist geprägt von den Eiszeiten.

Die Gletscher des Pleistozäns haben Europa in mehreren Eiszeiten unter sich begraben. Vor allem die beiden älteren von ihnen, die Elster- und die Saale-Kaltzeit, haben dabei vor allem in Dänemark ihre Spuren hinterlassen. Das dänische Festland und weite Teile seiner Inseln sind übersät von den Überresten der Grundmoränen, besonders Jütland ist geprägt von den Gletschern, die die dänische Halbinsel über viele Jahrhunderte hinweg in ihren eisigen Griffen hatten.

Wer von Dänemark spricht und dabei Klischees im Kopf hat, denkt an Smörrebröd, an Wikinger, an die kleine Meerjungfrau, an die typisch skandinavische Monarchie und hat den Danebrog vor Augen, das weiße Kreuz auf rotem Grund, die dänische Nationalflagge. Doch Dänemark ist natürlich weitaus mehr als das. Der berühmteste Märchenerzähler kommt aus Dänemark (Hans Christian Andersen), einer der umstrittensten Filmregisseure unserer Zeit (Lars von Trier) oder der Erfinder der weltberühmten Legosteine (Helmut Willem Lego), aus Dänemark stammten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen (der Zeitung Jyllands-Posten) – und mit dem dänischen Prinzen Hamlet hat William Shakespeare eine der berühmtesten Figuren der Literaturgeschichte erschaffen. Niels Bohr, Søren Kierkegaard, Peter Høeg, Bjarne Riis – die Liste wäre durchaus noch zu erweitern.

Das sind jedoch alles sicher nicht die hauptsächlichen Gründe, weswegen Dänemark Jahr für Jahr so viele Touristen anzieht. Camper lieben das Land, Fahrradurlauber genießen die weitgehend flache Heidelandschaft, die vor allem Jütland durchzieht. Jedes Jahr im Sommer finden über 100.000 junge Menschen den Weg zum Festival von Roskilde, urlaubende Familien mit Kindern zieht es hingegen oft nach Kopenhagen und dort in den Tivoli, einen Freizeitpark. Am Skagerrak - das ist die Meerenge zwischen Dänemark und Norwegen – und an der Nordseeküste zieren weiße Strände die dänische Küste, an der Ostsee ist es eher steinig, dafür ist das Wasser viel klarer. Die Insellandschaft im Osten von Dänemark ist vor allem bei Freunden des Segelsports äußerst beliebt. Viele deutsche Touristen schätzen Dänemark zudem, weil die dortigen Spezialitäten für den deutschen Gaumen nicht zu exotisch sind. Denn auch bei den Dänen ist Bier das verbreitetste Getränk, gegessen wird neben dem schon erwähnten Smörrebröd (ein fantasievoll belegtes Butterbrot) Hot Dog, Fischspezialitäten, rote Würstchen oder Rote Grütze. Wer den Städteurlaub dem auf dem Land vorzieht, sollte sich nicht nur die Hauptstadt Kopenhagen anschauen, sondern auch in Aalborg, Jelling, Aarhus, Hirtshals, Sønderborg und Skagen ansehen.

Dennoch, die Attraktionen für Touristen sind die dänischen Küsten. Über 45 Millionen Übernachtungen von Touristen verzeichnete das kleine Land im Jahr 2007. 2009 sorgte eine touristische PR-Kampagne für Aufsehen, was dem Tourismus allerdings nicht geschadet hat. Warum auch – schließlich ist unser Nachbar im Norden ein wunderschönes Land.

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