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Das Kattegatcentret Grenå

Dass Dänemark, trotz seiner im Vergleich zu Deutschland recht überschaubaren Ausmaße, dennoch ein Land ist, in dem man mitunter auch ganz schöne Strecken zurücklegen muss, um von A nach B zu kommen, ist zwar nun keine Information mit großem Neuigkeitswert. Wer etwa in der Gegend rum um Aarhus Urlaub macht, findet zwar auch in der Stadt bzw. ihrer nahen Umgebung jede Menge guter Möglichkeiten, den Aufenthalt abwechslungsreich und angenehm zu gestalten. Nur etwa 50 Kilometer nordöstlich von Aarhus jedoch befindet sich eine Sehenswürdigkeit, die zu besichtigen auch die etwas weitere Fahrt lohnt. Grenå heißt das kleine Städtchen, ganz im Osten von Midtjylland gelegen, direkt am Kattegat, also der Wasserstraße zwischen Dänemark und Schweden. Und genau dort soll der Ausflug hinführen, genauer gesagt in das Kattegatcentret.

Auf dem Weg dorthin sei ein kleiner Abstecher in das Dreieck zwischen den Dörfern Dalstrup, Thorsø und Villersø empfohlen. Dort befinden sich, nur sieben Kilometer nordwestlich von Grenå, die Thorsø Høje, zu Deutsch in etwa „Thors Seehügel“. Es handelt sich dabei um neun verbliebene Grabhügel aus einem größeren Gräberfeld, dessen Gräber 2.500 bis etwa 5.500 Jahre alt sind. In den Gräbern wurden bei Ausgrabungen natürlich auch Funde getätigt. Etwa Bronzeschmuck wie Arm-, Finger- Halsringe, Gürtelplatten und Nadeln, aber auch Textilien und Kleider mit Knöpfen aus Messing. Einige dieser Funde sind heute Exponate im Djurslands-Museum in Grenå, etwa auch acht bronzene Schwerter, die 1994 zehn Kilometer westlich der Thorsø Høje gefunden worden sind. Nun aber wird es Zeit für das Kattegatcentret, das sich übrigens auch hervorragend für einen Besuch mit Kindern eignet. Denn es handelt sich dabei: um eine Unterwasserwelt zum Anfassen.

In den verschiedenen Aquarien leben unterschiedliche Fischarten, etwa Haie, Rochen und dergleichen mehr. Wenn man nur die gefährlicheren Arten berücksichtigt zumindest. In einem anderen Bassin, dem Oceanarium-Becken, dürfen Kinder ab zwölf Jahren sogar ins Wasser – jedenfalls unter der Aufsicht und der Führung eines Mitarbeiters des Museums. Für die kleinen Besucher ist das natürlich ein riesiger Spaß, hier tauchen sie mit dem Steinbutt, dem Köhler, dem Dorsch und dem Meeraal. Doch auch Krebse, Korallen, Seesterne und sogar Rochen können sie berühren. In einem 3D-Kino kann man, mit entsprechender Brille ausgerüstet, danach auch die Wasserwelt der Tropen ausführlich kennenlernen. In der wissenschaftlichen Ausstellung, die dazu noch interaktiv ist, experimentieren Besucher mit Strömungen und Wellen. Und täglich um die Mittagszeit werden die Seehunde, die in der Lagune hausen, von den Mitarbeitern des Museums gefüttert.

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