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Das Schloss Rosenborg in Kopenhagen

Kopenhagen, etwa eine halbe Million Einwohner residieren hier, ist nicht nur die dänische Metropole, an die man als Ausländer zunächst einmal denkt – Kopenhagen ist viel mehr. Nämlich auch das kulturelle, politische und ökonomische Zentrum des kleinen Königreichs. Apropos Könige: Seit 1972 ist Margrethe II. von Dänemark das Oberhaupt des Landes, und sie wohnt mit ihrer Familie – natürlich – in Kopenhagen. Genauer gesagt handelt es sich um die Schlösser Amalienborg in und Fredensborg bei Kopenhagen. Schloss Rosenborg hingegen liegt zwar mitten in der Stadt, doch war es seit seiner Erbauung im Jahr 1606 noch nie der Hauptwohnsitz der Königsfamilie. Allerdings wurde es von einigen dänischen Herrschergenerationen (bis etwa 1710) als königliche Sommerresidenz genutzt. Der Lustgarten, der Schloss Rosenborg bis heute einfasst, geht noch auf Christian IV. von Dänemark und Norwegen zurück, der diesen schon während der Bauzeit anlegen ließ.

Die Umbauten an dem sehr sehenswerten Schloss, das einen Ausflug wirklich lohnt, fanden allesamt noch im 17. Jahrhundert statt, genauer gesagt direkt in den Jahrzehnten nach der Fertigstellung. Die letzte Änderung datiert aus dem Jahr 1634, als der königliche Baumeister noch den Ostturm errichtete – seitdem hat sich am Äußeren von Schloss Rosenborg praktisch nichts mehr verändert. Im Jahr 1833 entschloss sich Friedrich VI., König von Dänemark und Norwegen, dazu, Rosenborg nicht länger als königliche Residenz zu nutzen. Vielmehr war ihm daran gelegen, dass die schon damals im Schloss befindlichen Schätze und Kostbarkeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – was nichts anderes hieß, als schon damals ein Museum daraus zu machen. 1838 öffnete es seine Pforten für Besucher. Der Höhepunkt der Sammlung sind mit Sicherheit die die dänischen Kronjuwelen, die man hier bewundern kann. Diese gehen allesamt auf Entwürfe des 17. Jahrhunderts zurück, sowohl die Herrscherkronen, die Reichszepter sowie der Reichsapfel.

Die Rosenborger Schatzkammer beherbergt neben den Reichsinsignien viele weitere interessante Schmuckstücke. Dazu zählen etwa der Diamant Christians IV., Schnitzereien aus Elfenbein, Pferdesättel, die mit Gold und Perlen besetzt sind, Edelsteine, Bernsteine und alle möglichen Arten von Kristallen. Das älteste Exponat der Sammlung datiert zurück ins Jahr 1551: das Schwert von Christian III. Darüber hinaus kann man im Keller den Schmuck der Königin genauer unter die Lupe nehmen und die Regalien des dänischen Herrschergeschlechts inspizieren. Das Museum unterteilt sich in das Grüne Gewölbe sowie in das so genannte Dritte Gewölbe. An einem schönen Tag sei neben dem Museum auch ein Spaziergang durch die herrlichen Parkanlagen rund um das Schloss empfohlen.

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