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Billund in Dänemark

Bauklötze staunen

Legoland Billund Billund ist ein winziges Städtchen im Süden Jütlands und hat trotz seiner minimalen Größe von nur etwa 6.000 Einwohnern drei Attraktionen zu bieten, die es über die dänische Grenze hinaus bekannt gemacht haben. Zum einen wäre da der Flughafen von Billund, der der zweitgrößte in ganz Dänemark ist. Über zwei Millionen Passagiere reisen hier jährlich an oder ab, die Kapazität liegt mit bis zu 3,5 Millionen Passagieren sogar noch deutlich darüber. Auch von deutschen Flughäfen aus kann Billund direkt angeflogen werden, etwa von Düsseldorf, Frankfurt und München aus.

Ein international sehr bekannter Spielwarenhersteller hat zudem seinen Sitz in Billund: Lego. Das 1932 gegründete Unternehmen und seine Produkte erfreuen sich bei Kindern weltweit großer Beliebtheit. Der Name Lego ist eine Abkürzung für die dänischen Worte „leg godt“, auf Deutsch etwa: spiel gut. Seit 1949 produziert es die berühmten Legosteine, die schon damals ihren heutigen Nachfolgern sehr ähnlich waren. Für Kinder machen vermutlich die farbenfrohen Steine einen nicht unwesentlichen Teil des Reizes am Spiel mit Lego aus.

Und so kommen Touristen, die sich in der Region aufhalten, auch nicht um die dritte Attraktion herum, die Billund zu bieten hat – das Legoland. Und zwar das Original. Inzwischen gibt es weitere dieser Freizeitparks in Windsor, in Kalifornien, in Florida und einen im schwäbischen Günzburg.

Im Legoland von Billund, das 1968 eröffnet worden ist, dreht sich natürlich alles um die bunten Steinchen. Der Park ist in acht unterschiedlichen Themenwelten aufgeteilt: Duplo Land, Imagination Zone, Legoredo Town, Adventure Land, Miniland, Pirate Land, Knights' Kingdom und Lego City. Anfangs war der Park nur knapp vier Quadratkilometer groß, inzwischen umfasst das Legoland Billund eine mehr als dreieinhalb Mal so große Fläche wie damals. Über 1,6 Millionen Besucher zählte die Anlage im Jahr 2010 – und war damit wie in den Jahren zuvor die meistbesuchte Attraktion für Touristen in Jütland. Alle, die nach Legoland kommen, staunen im wahrsten Sinn des Wortes Bauklötze. Der Park in Billund wird nahezu jedes Jahr mit einer Neuigkeit erweitert. 2011 war es der Star War-Bereich im Miniland, 2012 wird es der Polar X-plorer sein, wo man mit einem Schneemobil herumgefahren wird.

Dass das Legoland seit einigen Jahren nicht mehr der Firma Lego gehört, tut der Beliebtheit keinen Abbruch. Zwar hält die Familie des Unternehmensgründers noch 30 Prozent der Anteile an den Freizeitparks, die restlichen 70 Prozent gehören inzwischen allerdings der US-Firma Merlin Entertainments Group. Als Besucher verschwendet man daran allerdings keinen Gedanken – zu bunt, aber vor allem zu aufregend stellt sich das Legoland dar. Und das beileibe nicht nur für Kinder.

Damit man die Sehenswürdigkeiten bequem erkunden kann, bzw. überhaupt zu ihnen hinkommt empfiehlt es sich einen Leihwagen zu buchen. Natürlich sollte man auch hierbei die Tarife bei einem bekannten Mietwagen Preisvergleich zuvor vergleichen.

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